Wareniki sind gefüllte Teigtaschen, die besonders mit der ukrainischen Küche verbunden sind. Diese herzhafte Variante wird mit Kartoffeln und Quark gefüllt und in Salzwasser gegart. Dazu passen goldbraun gebratene Zwiebeln, Butter und ein Klecks saure Sahne. Der weiche Teig und die cremige Füllung machen sie zu einem sättigenden Wohlfühlgericht.
Wareniki auf einen Blick
- Portionen: 4
- Vorbereitung: 40 Minuten
- Ruhezeit für den Teig: 20 Minuten
- Kochzeit: 3–5 Minuten pro Portion
- Schwierigkeitsgrad: mittel
Zutaten für 4 Portionen
Für den Teig
- 450 g Weizenmehl
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 1 Ei
- 1 TL Salz
- 1 EL neutrales Öl
Für die Kartoffel-Quark-Füllung
- 600 g mehligkochende Kartoffeln, geschält
- 200 g Quark, gut abgetropft
- 1 große Zwiebel
- 1 EL Butter oder Öl zum Braten
- Salz und schwarzer Pfeffer
- optional: etwas Muskatnuss
Zum Servieren
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Butter oder Öl
- saure Sahne
- frischer Dill oder Schnittlauch nach Wunsch
Zubereitung: Schritt für Schritt
1. Kartoffeln kochen
Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden und in Salzwasser 15–20 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Anschließend fein stampfen und abkühlen lassen, damit der Teig beim Füllen nicht weich wird.
2. Füllung zubereiten
Die große Zwiebel fein würfeln und in Butter oder Öl goldgelb anbraten. Mit Kartoffelstampf und Quark vermengen. Mit Salz, Pfeffer und optional Muskat abschmecken. Die Füllung sollte cremig, aber nicht wässrig sein.
3. Teig kneten und ruhen lassen
Mehl und Salz vermischen. Ei, Wasser und Öl zugeben und zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Bei Bedarf esslöffelweise Wasser oder etwas Mehl ergänzen. Abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
4. Wareniki füllen
Den Teig dünn ausrollen und Kreise von etwa 8 cm ausstechen. Jeweils einen Teelöffel Füllung in die Mitte setzen. Den Rand leicht anfeuchten, den Teig zu einem Halbmond klappen und sorgfältig zusammendrücken. Die Füllung darf nicht auf den Rand gelangen, sonst schließen die Taschen schlechter.
5. Wareniki kochen
Einen großen Topf Salzwasser zum sanften Kochen bringen. Wareniki portionsweise hineingeben und vorsichtig umrühren. Wenn sie an die Oberfläche steigen, weitere 3–5 Minuten garen. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.
6. Zwiebeln braten und servieren
Die zwei Servierzwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter oder Öl langsam goldbraun braten. Wareniki mit den Zwiebeln, saurer Sahne und nach Wunsch Dill servieren.
Tipps für gelungene Wareniki
- Füllung abkühlen lassen: Warme Kartoffelfüllung kann den Teig weich machen.
- Nicht zu viel füllen: Ein kleiner Teelöffel reicht meist, damit die Ränder sicher schließen.
- Vorrat anlegen: Ungekochte Wareniki mit Abstand auf einem bemehlten Brett einfrieren und danach in einen Beutel umfüllen. Tiefgekühlt direkt in siedendes Wasser geben und garen, bis sie aufsteigen und durchgewärmt sind.
- Abwandlung: Wareniki schmecken auch mit Sauerkraut, Pilzen oder einer süßen Kirschfüllung.
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